Umwelt

Unwetterschäden erschweren den Schulstart im Val-de-Marne

Nach heftigen Gewittern müssen Kommunen im Val-de-Marne beschädigte Schulen sichern. Der Unterricht soll dennoch am 1. September beginnen.

Ivry-sur-Seine – 30.08.2026: Wenige Tage vor Beginn des neuen Schuljahres arbeiten Kommunen im Département Val-de-Marne daran, Unwetterschäden an mehreren Schulen zu beseitigen. Umgestürzte Bäume versperren Schulhöfe, Wasser ist in einzelne Klassenräume eingedrungen, Dächer wurden beschädigt. Bis zur Rückkehr der Kinder bleibt nur wenig Zeit.

Die Schäden gehen auf die heftigen Gewitter vom Donnerstag, 27. August, zurück. Starkregen, kräftige Windböen und Blitze führten in mehreren Teilen Frankreichs zu überfluteten Straßen, abgedeckten Dächern und entwurzelten Bäumen. Im südöstlich von Paris gelegenen Val-de-Marne müssen die kommunalen Dienste nun Gefahrenstellen absichern, Wege räumen und prüfen, welche Räume und technischen Anlagen gefahrlos genutzt werden können.

Besonders aufwendig sind die Arbeiten dort, wo Äste oder ganze Bäume auf Schulhöfe gestürzt sind. Nach Wassereinbrüchen müssen Böden, Decken und elektrische Einrichtungen kontrolliert werden. Beschädigte Dächer benötigen zumindest eine provisorische Sicherung, bevor Schülerinnen, Schüler und Beschäftigte die Gebäude wieder betreten. Über Sperrungen oder organisatorische Änderungen entscheiden die zuständigen Kommunen gemeinsam mit den Schulleitungen.

Der reguläre Schulbeginn für Schülerinnen und Schüler in den französischen Metropolzonen A, B und C ist für Dienstag, den 1. September 2026, vorgesehen. Lehrkräfte und pädagogische Teams kommen bereits am Montag zu ihrem Vorbereitungstag zusammen. Einrichtungen können Ankunftszeiten und Abläufe örtlich anpassen, wenn dies für einen sicheren und geordneten Empfang notwendig ist.

Nach Angaben des Bildungsministeriums werden landesweit rund 11,6 Millionen Kinder und Jugendliche an etwa 57.700 Schulen, Collèges und Gymnasien erwartet. Schäden an kommunalen Gebäuden haben kurz vor dem ersten Schultag daher unmittelbare praktische Folgen. Zu prüfen sind neben den Klassenräumen auch Mensen, Sanitäranlagen, Zugänge und Schulhöfe. Sind einzelne Bereiche nicht nutzbar, können Klassen vorübergehend in andere Räume verlegt oder Wege auf dem Gelände gesperrt werden.

Eine allgemeine Verschiebung des Schulstarts wegen der Gewitter ist nicht angekündigt. Der nationale Termin bleibt bestehen; die Lage kann sich jedoch von Schule zu Schule unterscheiden. Für Familien im Val-de-Marne sind deshalb die Mitteilungen ihrer jeweiligen Einrichtung oder Kommune maßgeblich. Dort soll bekannt gegeben werden, ob sich Uhrzeiten, Zugänge oder Betreuungsangebote ändern.

Die kommunalen Teams setzen ihre Reparatur- und Sicherungsarbeiten über das Wochenende fort. Wie Franceinfo berichtet, müssen die betroffenen Schulen bis Dienstag so weit instand gesetzt sein, dass Kinder und Beschäftigte sicher empfangen werden können.

Quellen

  • Franceinfo
  • Ministère de l'Éducation nationale
  • Info.gouv.fr
  • TF1 Info
  • Le Parisien

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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